Finanzielle Bildung für junge Migranten

Anfang 2018 waren rund 54.000 unbegleitete Minderjährige und Volljährige Flüchtlinge in Zuständigkeit der Jugendhilfe. Mit einer schwierigen Flucht und oft traumatischen Erfahrungen im Gepäck heißt es für die Kinder und Jugendlichen, sich ohne ihre Familien in einem neuen Land zurecht zu finden. Die Stiftung „Deutschland im Plus“ möchte junge Geflüchtete dabei unterstützen, am Leben in Deutschland teilzuhaben. Ein wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Start ist der richtige Umgang mit Geld.

"Fit in finance - strong for life"

Fremde Währungen sind gewöhnungsbedürftig. Wenn sich dann auch noch Einkaufsmöglichkeiten und Bezahlverfahren von denen der eigenen Heimat unterscheiden, bedeutet das eine große Umstellung. Die Stiftung „Deutschland im Plus“ unterstützt minderjährige Flüchtlinge dabei, sich einen sinnvollen Umgang mit Geld anzueignen, und hat deshalb das Unterrichtsmodul „Fit in finance, strong for life“ speziell für diese Zielgruppe entwickelt.

„Was kostet im Supermarkt wie viel?“, „Wie eröffne ich ein Girokonto und was kann ich damit machen?“, „Wo lauern Kostenfallen?“, „Wie viel verdiene ich in welchem Beruf?“

Antworten auf diese Fragen und noch viele mehr finden junge Migranten im Modul der Stiftung. Ziel ist es, das Wissen so weiterzugeben, dass die Jugendlichen ihre neu erworbenen Erkenntnisse auch in der Praxis umsetzen können. Die  Materialien stehen Mitarbeitern von sozialen Einrichtungen, Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe oder Lehrern von Integrationsklassen kostenlos zur Verfügung.

 

 

 

Interesse an dem kostenlosen Unterrichtsmaterial oder sogar daran, selbst als Referent tätig zu werden?
Hier geht es zu den Kontaktdaten. Die Stiftung freut sich auf einen Anruf!

Stimmen unserer Kooperationspartner

Lukas Meinberg, Leitung Jugendmigrationsdienst in der Jugendwerkstatt Regensburg e.V.
„Vor dem Hintergrund, dass der schwierige Umgang unserer Schützlinge mit Geld und das Thema Verschuldung „Dauerbrenner“ sind, können wir die leicht verständlichen und strukturierten Materialien gut brauchen. Insbesondere fällt positiv auf, dass die Arbeitsblätter weder zu hochgestochen noch zu „kindlich“ sind.“

Zur Themenübersicht